Lager 2011

RaRo Sommerlager 2011

Tour de Croatia

Am Freitag trafen sich die Teilnehmer des Lagers: Hanna, Daniel L., Gregi, Phips, Dani, Max, Domi. S., Wocken, Cux, Paul, Gö und Jürgen um 18 Uhr bei Lagerleiter Willi, wo wir mit einem Schweinsbraten unsere Mägen füllten. Um 23 Uhr ging es ab in Richtung Linz Hauptbahnhof. Der Zug war pünktlich und wir konnten die reservierten Abteile problemlos entern. In Salzburg wurde umgestiegen um dann bis Zagreb durchfahren zu können. In manchen Abteilen war es relativ schnell ruhig, in unserem wurde schließlich so gegen fünf Uhr die Nachtruhe indirekt, durch das Abdrehen des Lichts herbeigeführt.

So gegen 7 erwachten wir samstags wieder von der kurzen Nachtruhe. Gö, Wocken und Willi bekamen den ersten Vorgeschmack auf den bezaubernden kroatischen Löskaffee. Gegen halb neun kamen wir in Zagreb an, wo ein Frühstück aus trockenen Semmeln und viel zu süßem Kaffee eingenommen wurde. Willi brachte uns daraufhin in das Hostel. Danach übernahm Wocken die Reiseleitung und führte uns an den Sehenswürdigkeiten der Zagreber Unterstadt vorbei. Nach einem sehr ausgiebigen Mittagsschlaf nahmen Reiseleiter Wocken und der Rest der Gruppe die Oberstadt in Angriff. Abends genossen wir Grillplatten und ließen den Abend im Hostel ausklingen.

Sonntags begann der Tag mit Eierspeis a la Gö und dem Rest was zu so einem ausgiebigem Frühstück gehört. Die weiteren Sightseeing-Touren verliefen eher enttäuschend und so wurde beschlossen, den Bus für die Reise zum Nationalpark Plitvica zu reservieren. Den Mittagsschlaf verlegten wir in einen der vielen Parks die Zagreb zu bieten hat. Der Nachmittag war geprägt von diversen Kartenspielen und den Abend ließen wir im Gastgarten einer gemütlichen Bar ausklingen.

Am Montag stand der erste Reisetag an, so galt es zeitig zu frühstücken. Es gelang, mehr als pünktlich am Busbahnhof einzutreffen und den Bus von Autotransport Sibenik gen Plitvica zu entern. Der Fahrer brachte uns ziemlich zügig in den Nationalpark. Dort wurde erst einmal mit Weißbrot, Wurst und Käse gejausnet. Ein Shuttlebus brachte uns letztendlich auf einen wunderschönen Campingplatz. Dort galt es, Essen für 13 hungrige Reisende zubereiten. Das vorzügliche Essen wurde mit Hochgenuss verzehrt. Den Abend vertrieben wir uns mit Sterndalschauen und diversen Kartenspielen.

Dienstags ging es dann rein in den Nationalpark, der die Erwartungen eines jeden zu übertreffen wusste. Meterhohe Wasserfälle, glasklares Wasser, atemberaubende Gesteinsformationen, herrliche Flora und wunderschön angelegte Wege gab es hier zu sehen. Das einstimmige Resümee des Nationalparks Plitvica war: Absolut sehenswert für Jedermann!
Abends wurde wieder gekocht. Das Abendprogramm war dem vom Vortag ident.

Am Mittwoch um 9 Uhr ging es nach einem eiligen Stehfrühstück mit zwei sehr netten Taxifahrern nach Zadar. Das für viele heiß ersehnte Meer war also erreicht und die ganze Gruppe stürzte sich sofort in die Fluten um zu plantschen. Den Nachmittag verbrachten wir am Strand bei Kartenspielen und Jause. Ein Teil der Gruppe erforschte den Meeresboden mit Taucherbrille und Schnorchel. Abends machten wir eine Stadtbesichtigung und gingen fein essen.

Nach dem Frühstück am Donnerstagmorgen wurden die Zelte abgebrochen. Um halb 12 begann eine sehr lange Fahrt mit einem waidwunden Bus nach Split. Aufgrund der Reisestrapazen ließ die Hälfte der Gruppe Danis Stadtführung aus, die allerdings sehr sehenswert gewesen sein soll. Abends enterten wir die Fähre der Jadrolinja in Richtung Rijeka. Die Schlafquartiere an Deck waren schnell aufgebaut. Gö und Wocken entschieden sich zu einer Ortserkundung an Bord wo es verschiedene Checkpunkte abzuarbeiten gab.

Freitagmorgen um 7 legten wir in Rijeka an und stiegen dort auf den Bus nach Krk um. Nach einer kurzen Wanderung erreichten wir den übervollen Campingplatz. Den Nachmittag verbrachten wir mit schlafen, baden und Kartenspielen. Abends besuchten wir das Stadtzentrum von Krk und ein vorzügliches Fischrestaurant. Den Abend schlossen wir mit einer Reflexionsrunde ab und dann bestieg die Reisegruppe zum letzten Mal die Schlafsäcke.

Samstags um 8 Uhr begann die Heimreise die uns von Krk via Rijeka, Ljubljana, Jesenice, Rosenthal, Villach, Salzburg wieder in heimische Gefilde führte.