Aqua 2008

Lagerbericht der RaRo

Am  Dienstag fuhren wir RaRo gemeinsam mit dem GuSp auf das Aqua. Nach einmaligem Umsteigen kamen wir zu Mittag in St. Georgen an und machten uns sogleich auf den Weg zum Lagerplatz. Das Gepäck wurde uns freundlicherweise abgenommen, so dass wir es nicht mitschleppen mussten. Am Lager durften wir sogleich für ein Gruppenphoto posieren, dann hatten wir die Freude die Größe unseres Lagerplatzes zu bestaunen. Schnell dann noch das Gepäck und einen Hanger geholt, und schon waren wir bei den Aufbauarbeiten. Nach einer guten Viertelstunde stand der Hanger. Für andere Zelte gab es nicht genug Platz.
Anschließend zogen wir aus und begutachteten die Projektangebote für die nächsten Tage, die an diversen Schildern angeschlagen waren. Am Abend marschierten wir, gemeinsam mit den anderen Unterlagern zur großen, feierlichen Eröffnung, die sich eher als kalt und langweilig herausstellte. Besonders die musikalischen Einlagen hatten es uns angetan. Wir brachen, genauso wie der Großteil aller Versammelten kurz vor Ende auf und legten uns als brave Kinder gleich schlafen. Wir gingen nicht mehr feiern. Nein.....
Am nächsten Tag hieß es früh aufstehen, da man sich ab neun für die dreitägigen Projekte anmelden konnte, und da dank manchen übermotivierten RaRo manche Projekte schon um viertel vor neun ausgebucht waren.
Wir teilten uns auf, jeder in ein anderes Projekt:

Innsbruck: (Markus Mistlberger)
Das Projekt in Innsbruck war eine offene Gruppe, das hieß die RaRos mussten selbst überlegen was sie machen wollten.
Der Plan: Sie testeten Wasser. Leitungswasser vs. (stilles) Mineralwasser.
Das Ergebnis: 65% der Leute errieten bei zwei gleichen Bechern mit unterschiedlichem Wasser den Unterschied. Hauptsächlich Innsbrucker.
Daher, wieso Mineralwasser kaufen, wenn man nur als Einheimischer den Unterschied schmeckt.

Survival: (Daniel Wöckinger, Vera Pils)
Die motivierten Leute der Survival-Gruppe zogen aus, um sich drei Tage lang nur von dem zu ernähren, was die Natur ihnen gab. Daraus wurde: Reis in allerlei Variationen, Flusskrebse, eine Heuschrecke, Wald und Wiesengewürze und Hunger. Übernachtet wurde in eine Hütte in den Traunauen. Unsere Teilnehmer (Wocken und Vera) kamen allerdings, dank abschließendem Gasthausbesuchm, nicht halb verhungert zurück.

Brunnenbauen: (Lukas Hildebrand, Lisi Baumann)
Die Brunnenbauer fuhren nach Traun-Ödt. Dort sahen sie eine halbe Stunde zu, wie zwei engagierte Menschen einen Brunnen in die Erde stampften. Ab dann ließen sie es sich gut gehen, gingen baden und sonnen.

Am Freitag, dem Tag unserer Heimkehr, gab es noch ein großes RaRo Fest.
Für den Samstag hatte die Lagerleitung das Projekt Q(uelle) geplant, für das wir uns allerdings nur halbtags motivieren konnten. Am Nachmittag war ausschlafen angesagt, am Abend natürlich nicht feiern...

Sonntag war Besuchertag, an dem uns verschiedenste Familienangehörige, Freunde und Innen besuchen kamen.

Am Montag bauten wir in unseren Projektgruppen Stände, an denen wir präsentierten, was wir an den Projekttagen erreicht hatten. Da niemand sonderlich motiviert war, wurde es ein Schlaf und Duschtag.

Dienstag und Mittwoch waren Workshop-Tage. Wieder hatte jeder seine eigenen Projekte, wie z.B.: Floß-bauen, Flugmaschinen bauen, einen Hindernisparkur bewältigen, oder durch geschickten Tausch mehr Besitz anzuhäufen.

Am Donnerstag war schon wieder Abbauen am Programm, das auch zügig funktionierte. Danach halfen wir den GuSp ein bisschen.
Um eins machten wir uns auf in Richtung Zug und fuhren wieder heim, einer ordentlichen Dusche entgegen.